Sprachbildung

„Erweitert der Mensch seine sprachlichen Möglichkeiten, dann erweitert die Sprache die menschlichen Möglichkeiten.“ (Bas Böttcher)

Um eine erfolgreiche schulische und berufliche Karriere zu ermöglichen, ist die Ausbildung einer Bildungssprache für Kinder und Jugendliche von besonderer Bedeutung. Schon lange bevor die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung als Schlussfolgerung dieser Erkenntnisse das Basiscurriculum Sprachbildung (Teil B) als verbindlichen Standard für alle Berliner Schulen eingeforderte, hatte das Albrecht-Dürer-Gymnasium die Zeichen der Zeit erkannt und durchgängige Sprachbildung in allen Jahrgängen und in allen Fächern eingeführt. Dies bedeutet, dass die Schüler*innen an unserer Schule befähigt werden, im jeweiligen Fachunterricht auf bildungssprachlichem Niveau mit Texten umzugehen (Rezeption) und mündliche und schriftliche Beiträge eigenständig zu produzieren (Produktion).

Sprachbildung erfolgt am Albrecht-Dürer-Gymnasium sowohl in der Unterrichtsgestaltung (zum Beispiel durch sprachsensible Lernsituationen und Scaffolding) als auch durch eine stetige Professionalisierung der Lehrkräfte. Dies wird ermöglicht durch die Teilnahme an Bundesprogrammen wie z.B. FörMig und BISS, auf schulintern organisierten Studientagen und Sprachbildungswerkstätten, die folgende Arbeitsschwerpunkte in den Blick nehmen:

- Selbständiges Entschlüsseln von Operatoren
- Arbeitsaufträge mithilfe von Scaffolding selbständig bearbeiten
- Vorbereiten und Anwenden von strukturiertem Sprechen und Zuhören
- Implementierung des Sprachbildungscurriculums in das Schulinterne Curriculum (SchiC) aller Fachbereiche durch die Lehrkräfte, regelmäßiger Austausch über Sprachbildung in den Fachkonferenzen, freiwillig in Form von Sprachbildungswerkstätten am Nachmittag z.B. zum Thema Lesen und Lesestrategien
 

An den Unterricht angebunden

- Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern durch sprachsensibel ausgebildete Lehrkräfte und Verstetigung durch die Verankerung der Sprachbildung in den Fach-SchiCs
- Stärkung der Übergangsphasen durch eine Doppelsteckung der Lehrkräfte in Klasse 7 und 8 im Fach Deutsch und einen Zusatzkurs „Schreiben in der Oberstufe“
- Individualisiertes (Recht-) Schreiben in der Schreibzeit (Konzept nach Beate Leßmann)
 

Zusatzangebote am Nachmittag

- „Zeit für Deutsch“ (2x wöchentlich) – individualisierter Förderunterricht in Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Textproduktion 
- „Schreiberei“ - Kreatives Schreiben und AG-Schülerzeitung digital auf ado-journal.de 

Sie haben Fragen zum Thema Sprachbildung?

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Hier erscheinen bald alle zur Sprachbildung gehörende Artikel